Starkes Signal der Geschlossenheit beim Delegiertentag des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Hessen

Uwe Loth einstimmig als Landesinnungsmeister bestätigt

Die Delegierten des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Hessen haben auf ihrem Delegiertentag am 20. Juni 2026 in Gießen Landesinnungsmeister Uwe Loth einstimmig im Amt bestätigt. Auch die beiden stellvertretenden Landesinnungsmeister Nils Löser (Innung Marburg) und Martin Schneider (Innung Dieburg/Odenwaldkreis) wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Damit setzt das hessische SHK-Handwerk auf Kontinuität und Geschlossenheit in seiner ehrenamtlichen Führung.

„Ich danke den Delegierten herzlich für das erneute Vertrauen. Die kommenden Jahre werden für unser Handwerk von entscheidender Bedeutung sein. Gemeinsam werden wir die Interessen unserer Betriebe in Hessen und auf Bundesebene weiterhin mit Nachdruck vertreten und die Zukunft des SHK-Handwerks aktiv gestalten“, erklärte Uwe Loth nach seiner Wiederwahl.

Neben der Wahl des Landesinnungsmeisters bestätigten die Delegierten auch die Mitglieder des Vorstandes sowie die Vorsitzenden und Mitglieder der Fachausschüsse einstimmig in ihren Ämtern. Die Ausschüsse für Tarifpolitik, Betriebswirtschaft, Berufsbildung, Sanitär und Heizung, Klempnerei sowie Ofen- und Luftheizungsbau werden damit ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Zudem wurde Thomas Dresch für seine langjährigen Verdienste um das hessische SHK-Handwerk einstimmig in den Ehrenvorstand des Fachverbandes gewählt.

In seinem Jahresbericht zog Landesinnungsmeister Loth eine positive Bilanz des vergangenen Verbandsjahres. Im Mittelpunkt standen die politischen Diskussionen um das Gebäudeenergiegesetz und das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz, die Interessenvertretung des Handwerks gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie die Nachwuchsförderung. Gleichzeitig unterstrich er die wichtige Rolle der Innungen, des Landesverbandes und des Zentralverbandes für die erfolgreiche Vertretung der Interessen des SHK-Handwerks.

Besonderer Gast der Delegiertentagung war Andreas Föst, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die aktuellen bundespolitischen Entwicklungen und insbesondere das laufende Gesetzgebungsverfahren zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. Föst berichtete den Delegierten ausführlich über die Anhörung des ZVSHK-Präsidenten Michael Hilpert im Deutschen Bundestag und die Positionen des SHK-Handwerks zu den vorgesehenen Regelungen. Dabei machte er deutlich, dass die Modernisierung des Gebäudebestandes nur mit den Fachbetrieben des SHK-Handwerks gelingen könne und verlässliche politische Rahmenbedingungen erforderlich seien, um Investitionen von Verbrauchern und Betrieben zu ermöglichen.

Darüber hinaus informierte Föst über die aktuellen Aktivitäten des Zentralverbandes in Berlin sowie die strategische Ausrichtung des SHK-Handwerks im Spannungsfeld von Energiewende, Wärmewende und Fachkräftesicherung. Er betonte die Bedeutung einer starken Verbandsorganisation auf Bundes-, Landes- und Innungsebene und unterstrich die zentrale Rolle des SHK-Handwerks bei der Umsetzung der klimapolitischen Ziele. Sein Fazit: „Die besten Zeiten des SHK-Handwerks liegen noch vor uns.“

Geschäftsführer Björn Hendrischke berichtete über die intensive politische Arbeit des Fachverbandes auf Landesebene. Im Fokus steht dabei aktuell die zunehmende wirtschaftliche Betätigung von Energieversorgern in klassischen Geschäftsfeldern des SHK-Handwerks. Im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens soll geklärt werden, inwieweit die Installation von Wärmeerzeugern durch kommunale Energieversorger außerhalb ihres gesetzlichen Auftrags der Daseinsvorsorge mit dem Hessischen Kommunalrecht vereinbar ist.

Als großen Erfolg wertete Hendrischke zudem die Verabschiedung des neuen Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes. Dem hessischen Handwerk sei es gelungen, zentrale Forderungen in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen. Künftig können Innungsbetriebe ihre Tariftreue durch Bescheinigungen der zuständigen Innung und des Fachverbandes nachweisen und damit den bürokratischen Aufwand bei öffentlichen Vergabeverfahren deutlich reduzieren.

Mit der einstimmigen Wiederwahl des Landesinnungsmeisters und des gesamten Führungsteams sendet das hessische SHK-Handwerk ein klares Signal der Geschlossenheit und Kontinuität. Der Fachverband sieht sich damit gut aufgestellt, die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu vertreten und die Herausforderungen der Energie- und Wärmewende aktiv mitzugestalten.

Mit kollegialen Grüßen,

Uwe Loth                                                                  Björn Hendrischke

Landesinnungsmeister                                              Geschäftsführung